Heute wollen wir euch wieder einen unserer kenianischen Athleten, nämlich Peter Chege WANGARI, vorstellen. Viele von euch kennen ihn bereits persönlich von seinen Aufenthalten bei unseren Sommerlaufwochen in Österreich.
Während wir ihn in Österreich als ruhigen und etwas introvertierten, aber dafür umso liebenswerteren Menschen kennengelernt haben, kann er zu Hause so richtig anpacken!
Peter CHEGE: „Each day is a training and a working day, after training I work at a family land, whih I have bought two and one bull with money I got from running“ Wenn er nicht gerade gemeinsam mit anderen Run2gether Athleten anstrengende Marathontainings absolviert, kümmert er sich um seine kleine Landwirtschaft und um seine beiden Kühe. Diese sind sein ganzer Stolz, die sich Peter von seinen Preigeldern abgespart hat.
Peter CHEGE: „I get 5 litres of milk from the two cows, the family use 1 litre and sell 4 litre at KSH 30 and get KSH 120. This help my family for the upkeep, in future I want to start cows farm„.
Die beiden Kühe geben also täglich 5 Liter Milch , wobei Peter davon 1 Liter für seine Familie verwendet und 4 Lter um umgerechnet 1,20 EUR verkauft. In Zukunft will Peter die Viehzucht noch ausbauen. Für dieses Ziel trainiert er besonders hart, um bei seinen Marathonstarts in Europa noch erfolgreicher zu werden.
Peter Chege WANGARI….
… beim Grasanbau
„This is what I do, when I am not running, planting grass for cows“
Peter ist außerdem für uns Vorort in Kiambogo ein ganz besonders wichtiger Ansprechpartner für unser Patenprojekt Run2gether Children.
Da er direkt aus Kiambogo stammt und ausgebildeter Lehrer ist, kommen uns seine ausgezeichneten Kontakte zum Direktor und den Lehrern der Primary School in Kiambogo sehr zu Gute. Er kennt auch die meisten Familien in Kiambogo persönlich und unterstützt uns daher bei der Auswahl der neuen Patenkinder aus den bedürftigsten Familien.
https://alt.run2gether.com/wp-content/uploads/2016/02/12243729_986780521378399_275049292_n-e1454537480725.jpg589598Thomas Kratkyhttps://www.run2gether.com/wp-content/uploads/2013/12/Titel-Logo-HP-neu1.gifThomas Kratky2016-02-03 22:43:272016-02-03 23:11:45Peter Chege WANGARI – von Beruf Profiläufer und Bauer
Vor wenigen Tagen weilte „Kasperl“ zum Laufurlaub bei uns im run2gether Camp in Kenia. Nach seiner Rückkehr erreichte uns folgende email:
Lieber Thomas, lieber Tim Eben zurückgekommen von meiner ersten Laufreise nach Kenia. Noch voll von den Eindrücken dieser Woche wollte ich euch danken für euren Einsatz bei diesem äußerst gelungenen und wichtigen Projekt. Ich hatte eine tolle Zeit dort und denke schon daran, mit meiner Familie wiederzukommen. Der Kasperlauftritt im Kindergarten war auch ein sehr lustiges Erlebnis und hat auch die Kinder recht beeindruckt. liebe Grüße Thomas
Ende vergangenen Jahres besuchten Eva und Gerhard, zuvor bereits mehrmals Gast bei unseren Laufwochen auf der Turracher Höhe, erstmals unser Camp in Kenia. Hier ihre Eindrücke:
Schon beim “ Anflug“ aus Wien über Istanbul kommend wurden wir von einer kenianischen Hindernisläuferin, namens Esther interviewt“. Sie sagte, Veronicah Njeri Maina vom R2g-Team sei eine Freundin aus alten Tagen und die R2g-Sweater , die Eva und ich im Flieger trugen, seien sofort ins Auge gestochen. Der Verein sei landesweit ein Begriff. Esther studiert in Toulouse, war 2008 bei der Olympiade in Bejing (3000m Bestzeit 9:20/Hindernislauf) und nimmt heuer an der Universiade teil.
In Nairobi wurden wir bereits von Gitonga & Team erwartet und ins Camp gebracht. Bereits am 2. Tag machten wir mit “ Guide Paul“ einen Ausflug zum Mt.Longonot (2.777m), einem ehemaligen Vulkan. Lunch gab es bei der Familie von Gikuni. Wir besuchten auch Gikuni`s Vater, dem am Vortag sein Heim abgebrannt war. Die Dorfgemeinschaft hält dort sehr zusammen und es wird gemeinsam wieder aufgebaut.
An dieser Stelle ein großer Dank an all jene, die mit ihrer Spende zur Soforthilfe und dem Start des Wiederaufbaus beigetragen haben!
Lake Naivasha und Hells Gate NP standen in den nächsten Tagen am Programm. Die beiden Ausflugsziele sind ebenfalls Naturjuwele in nächster Nähe. Die Kinder der Kiambogo-Nursery-School und Lehrerin “ Lilian“ luden uns auf eine kleine Visite ein. Kleine Geschenke brachten die Augen der Kinder zum Funkeln.
Ein Sonntagsgottesdienst in einer Gospelkirche ist für uns Europäer eine Erfahrung, dass Kirche nicht immer ernst und verspannt sein muss. Besonders bemerkenswert war, dass 2 Geistliche moderierten. Priester “ 1″ mit klassischer Bibel, das Evangelium wird in Suaheli gelesen, Priester “ 2″ parallel in Englisch den Text vom Smartphone…! Wir wurden freundlich aufs Podium zitiert und gebeten, sich der versammelten Menge kurz vorzustellen.
Mit den Nachwuchsläufern: James (15J.), Jack (13J.) und Joseph(13J) ging es am Sonntagnachmittag auf die R2G-Laufbahn, wo wir gemeinsam Lauf-ABC+Technikübungen machten. Die Jungs stellten auch ihre Sprintstärke unter Beweis, Jack (14 sec.) in Zivilkleidung – ganz locker. Gemeinsam machten wir die Laufbahn sauber, da von Unbekannten immer wieder eine Menge Steine auf die Laufbahn geworfen werden.
Weitere Highlights unseres Aufenthaltes waren die Reise zu unserem Maasai “ Robert Surum“ und Familie, sowie Maasai Mara NP. Mit Robert Surum erwanderten wir den “ Mt. Suswa“ und waren anschließend zu Gast in seiner Manyatta, wo wir auch die Nacht verbrachten = REAL-MAASAI-EXPERIENCE. Sicher nicht jedermanns Sache und schon gar nicht für jede Frau… Alles in Allem: NATUR PUR. Über Narok ging die Reise weiter zum Maasai-Mara-Nationalpark Unser Vereinsbus wurde mit einem Safari-Jeep getauscht, der von einem Maasai namens “ Jackson“ gelenkt, uns kreuz und quer durch das Gebiet brachte. Jackson ist auch ein ausgezeichneter KFZ-Mechaniker und Improvisationsgenie der bei so mancher Panne die richtige Antwort parat hatte. Wir bekamen fast alle Wildtiere aus der nächsten Nähe zu sehen. Die Lodge war an einem Fluss gelegen unweit zur Grenze von Tansania. Da es dort viele Krokodile und andere Wildtiere gibt sind zwei Wildhüter dafür verantwortlich, dass die Tiere dem Camp und den Schlafstätten fernbleiben.
In Kiambogo wieder angekommen ging es dann am 18.November in Begleitung von Gitonga und Sang zum Nairobi-Airport mit vielen neuen Eindrücken….
Text: Gerhard Hoffmann,
Bilder: Eva Bartosch/Gerhard Hoffmann
https://alt.run2gether.com/wp-content/uploads/2016/01/Person-132.jpg449800Thomas Krejcihttps://www.run2gether.com/wp-content/uploads/2013/12/Titel-Logo-HP-neu1.gifThomas Krejci2016-01-04 10:43:472016-01-04 10:43:47Urlaub im run2gether Camp in Kenia
Peter Chege WANGARI – von Beruf Profiläufer und Bauer
Allgemein, Diverse NewsHeute wollen wir euch wieder einen unserer kenianischen Athleten, nämlich Peter Chege WANGARI, vorstellen. Viele von euch kennen ihn bereits persönlich von seinen Aufenthalten bei unseren Sommerlaufwochen in Österreich.
Peter CHEGE: „Each day is a training and a working day, after training I work at a family land, whih I have bought two and one bull with money I got from running“ Wenn er nicht gerade gemeinsam mit anderen Run2gether Athleten anstrengende Marathontainings absolviert, kümmert er sich um seine kleine Landwirtschaft und um seine beiden Kühe. Diese sind sein ganzer Stolz, die sich Peter von seinen Preigeldern abgespart hat.
Die beiden Kühe geben also täglich 5 Liter Milch , wobei Peter davon 1 Liter für seine Familie verwendet und 4 Lter um umgerechnet 1,20 EUR verkauft. In Zukunft will Peter die Viehzucht noch ausbauen. Für dieses Ziel trainiert er besonders hart, um bei seinen Marathonstarts in Europa noch erfolgreicher zu werden.
Peter Chege WANGARI….
… beim Grasanbau
„This is what I do, when I am not running, planting grass for cows“
Da er direkt aus Kiambogo stammt und ausgebildeter Lehrer ist, kommen uns seine ausgezeichneten Kontakte zum Direktor und den Lehrern der Primary School in Kiambogo sehr zu Gute. Er kennt auch die meisten Familien in Kiambogo persönlich und unterstützt uns daher bei der Auswahl der neuen Patenkinder aus den bedürftigsten Familien.
Kasperl in Kiambogo
Diverse News, Projekt NewsVor wenigen Tagen weilte „Kasperl“ zum Laufurlaub bei uns im run2gether Camp in Kenia. Nach seiner Rückkehr erreichte uns folgende email:
Lieber Thomas, lieber Tim
Eben zurückgekommen von meiner ersten Laufreise nach Kenia. Noch voll von den Eindrücken dieser Woche wollte ich euch danken für euren Einsatz bei diesem äußerst gelungenen und wichtigen Projekt. Ich hatte eine tolle Zeit dort und denke schon daran, mit meiner Familie wiederzukommen. Der Kasperlauftritt im Kindergarten war auch ein sehr lustiges Erlebnis und hat auch die Kinder recht beeindruckt. liebe Grüße Thomas
www.praterkasperl.com
www.kasperlmaschine.at
Vielen Dank Thomas für diese Zeilen und die Unterhaltung unserer Kinder in der Nursery School!
Euer run2gether Team
Urlaub im run2gether Camp in Kenia
Diverse News, Projekt NewsEnde vergangenen Jahres besuchten Eva und Gerhard, zuvor bereits mehrmals Gast bei unseren Laufwochen auf der Turracher Höhe, erstmals unser Camp in Kenia. Hier ihre Eindrücke:
Schon beim “ Anflug“ aus Wien über Istanbul kommend wurden wir von einer kenianischen Hindernisläuferin, namens Esther interviewt“. Sie sagte, Veronicah Njeri Maina vom R2g-Team sei eine Freundin aus alten Tagen und die R2g-Sweater , die Eva und ich im Flieger trugen, seien sofort ins Auge gestochen. Der Verein sei landesweit ein Begriff. Esther studiert in Toulouse, war 2008 bei der Olympiade in Bejing (3000m Bestzeit 9:20/Hindernislauf) und nimmt heuer an der Universiade teil.
In Nairobi wurden wir bereits von Gitonga & Team erwartet und ins Camp gebracht. Bereits am 2. Tag machten wir mit “ Guide Paul“ einen Ausflug zum Mt.Longonot (2.777m), einem ehemaligen Vulkan. Lunch gab es bei der Familie von Gikuni. Wir besuchten auch Gikuni`s Vater, dem am Vortag sein Heim abgebrannt war. Die Dorfgemeinschaft hält dort sehr zusammen und es wird gemeinsam wieder aufgebaut.
An dieser Stelle ein großer Dank an all jene, die mit ihrer Spende zur Soforthilfe und dem Start des Wiederaufbaus beigetragen haben!
Lake Naivasha und Hells Gate NP standen in den nächsten Tagen am Programm. Die beiden Ausflugsziele sind ebenfalls Naturjuwele in nächster Nähe. Die Kinder der Kiambogo-Nursery-School und Lehrerin “ Lilian“ luden uns auf eine kleine Visite ein. Kleine Geschenke brachten die Augen der Kinder zum Funkeln.
Ein Sonntagsgottesdienst in einer Gospelkirche ist für uns Europäer eine Erfahrung, dass Kirche nicht immer ernst und verspannt sein muss. Besonders bemerkenswert war, dass 2 Geistliche moderierten. Priester “ 1″ mit klassischer Bibel, das Evangelium wird in Suaheli gelesen, Priester “ 2″ parallel in Englisch den Text vom Smartphone…! Wir wurden freundlich aufs Podium zitiert und gebeten, sich der versammelten Menge kurz vorzustellen.
Mit den Nachwuchsläufern: James (15J.), Jack (13J.) und Joseph(13J) ging es am Sonntagnachmittag auf die R2G-Laufbahn, wo wir gemeinsam Lauf-ABC+Technikübungen machten. Die Jungs stellten auch ihre Sprintstärke unter Beweis, Jack (14 sec.) in Zivilkleidung – ganz locker. Gemeinsam machten wir die Laufbahn sauber, da von Unbekannten immer wieder eine Menge Steine auf die Laufbahn geworfen werden.
Weitere Highlights unseres Aufenthaltes waren die Reise zu unserem Maasai “ Robert Surum“ und Familie, sowie Maasai Mara NP. Mit Robert Surum erwanderten wir den “ Mt. Suswa“ und waren anschließend zu Gast in seiner Manyatta, wo wir auch die Nacht verbrachten = REAL-MAASAI-EXPERIENCE. Sicher nicht jedermanns Sache und schon gar nicht für jede Frau… Alles in Allem: NATUR PUR. Über Narok ging die Reise weiter zum Maasai-Mara-Nationalpark Unser Vereinsbus wurde mit einem Safari-Jeep getauscht, der von einem Maasai namens “ Jackson“ gelenkt, uns kreuz und quer durch das Gebiet brachte. Jackson ist auch ein ausgezeichneter KFZ-Mechaniker und Improvisationsgenie der bei so mancher Panne die richtige Antwort parat hatte. Wir bekamen fast alle Wildtiere aus der nächsten Nähe zu sehen. Die Lodge war an einem Fluss gelegen unweit zur Grenze von Tansania. Da es dort viele Krokodile und andere Wildtiere gibt sind zwei Wildhüter dafür verantwortlich, dass die Tiere dem Camp und den Schlafstätten fernbleiben.
In Kiambogo wieder angekommen ging es dann am 18.November in Begleitung von Gitonga und Sang zum Nairobi-Airport mit vielen neuen Eindrücken….
Text: Gerhard Hoffmann,
Bilder: Eva Bartosch/Gerhard Hoffmann