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Sieg und Niederlage – großartiger Triumph und bittere Enttäuschung – sie liegen oft knapp nebeneinander!
Das haben wir heute wieder einmal beim Radenci Halbmarathon und Marathon in unserem Team erlebt.
Während Thomas James LOKOMWA und Mary Wangari WANJOHI ihren Favoritenrollen gerecht wurden und jeweils ihre Halbmarahtons souverän gewinnen konnten, ging bei Hillary MUTAI und Micah Kiplagat SAMOEI heute leider gar nichts.
Doch zuerst zu unseren beiden Siegern. Thomas LOKOMWA konnte einmal mehr in dieser Saison seine großartige Form unter Beweis stellen und siegte in neuer Streckenrekordzeit von 63:10min knapp aber trotzdem ungefährdet. Dies ist die beste jemals in Slowenien gelaufene Halbmarathonzeit!
Dem wollte Mary Wangari WANJOHI natürlich um nichts nachstehen und siegte im Alleingang überlegen in guten 74:03min.
Beide waren überglücklich, klagten aber im Ziel etwas über den starken Regen und vor allem die Kälte, die auch ihnen auf der ‘kurzen‘ Strecke schon zu schaffen machte.
Diese Nässe bekamen unsere beiden Marathonis Hillary MUTAI und
Micah Kiplagat SAMOEI besonders auf ihrer zweiten Runde zu spüren. Nachdem sie anfänglich sehr gut in der Spitzengruppe mithalten konnten, verhärtete sich aufgrund der Kälte schon bald ihre Muskulatur und daher mussten sie die Spitzengruppe leider ziehen lassen. Während sich SAMOEI nur mit Mühe und auf weiten Strecken gehend ins Ziel schleppen konnte und riesig enttäuscht nur als 11. finishte, erging es MUTAI noch schlechter. Völlig entkräftet und am Boden zerstört musste er nach 40km aufgeben und wurde mit dem Krankenwagen ins Ziel gebracht, wo auch SAMOEI kurz behandelt werden musste. Nach einer heißen Dusche und warmen Getränken erholten sie sich am Nachmittag im Hotelzimmer.
Während der körperliche Schmerz hoffentlich schon bald ausgeheilt sein wird, werden sie mental noch einige Zeit mit ihren Niederlagen kämpfen müssen.
Wir wünschen beiden jedenfalls gute Besserung und Kopf hoch für die nächsten Aufgaben!
Thomas James LOKOMWA und Mary Wangari WANJOHI durften sich in der Zwischenzeit bei der Siegerehrung von einem tollen Publikum in Radenci feiern lassen.
Nochmals herzlichen Glückwünsche den beiden!!

Morgen wartet der Höhepunkt dieses Wochenende auf unser Team! Der Riga Marathon mit Geoffrey Gikuni NDUNGU. Er hat sich heute gut erholt und freut sich auf seinen morgigen Start. Wir sind alle sehr gespannt, werden fest Daumen drücken und in Gedanken Gikuni begleiten!

Euer run2gether Team

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Der gestrige und heutige Tag standen ganz im Zeichen der Anreise unserer Athleten zu den Läufen in Radenci und Riga.

Im Laufe des Donnerstag trafen Hillary MUTAI, Micah Kiplagat SAMOEI und Mary Wangari WANJOHI aus Kenia kommend in Wien ein. Ebenso landete Thomas James LOKOMWA aus Mailand kommend in Wien Schwechat und am Abend gab es ein lustiges Zusammentreffen bei Thomas Kratky in Kapellerfeld bei Wien, von wo es heute weiter nach Radenci in Slowenien ging. Hoffen wir, das sich der Wind bis morgen legt und beim Marathon und Halbmarathon um den kleinen slowenischen Ort gute Wetterbedingungen die Vorraussetzungen für gute Zeiten bieten. Mutai und Samoei wollen ihre persönlichen Bestzeiten (2.17 und 2.14) verbessern und um den Sieg kämpfen. Über den Halbmarathon werden Wangari und Lokomwa versuchen an die Zeiten von Kinyua (Streckenrekord) und Jemutai aus dem Vorjahr heranzulaufen und die Siege für unser Team zu sichern. Alles Gute allen 4!

Vor knapp 3 Stunden landete auch Geoffrey Gikuni NDUNGU gut in Riga (Lettland) und hat sein Zimmer im Hotel bezogen. Sein Start am Sonntag beim Riga Marathon war eine kurzfristige Entscheidung nach seiner Aufgabe aufgrund von Muskelproblemen in Wien vor 5 Wochen. Er fühlt sich nach wie vor in ausgezeichneter Verfassung, die Muskelprobleme sollten überstanden sein und wir halten ihm alle ganz fest die Daumen, dass er sein Potential voll ausschöpfen wird können.

Euer run2gether Team

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Bereits vor einigen Monaten haben wir Dank eines Engagements von Angelika Becke begonnen, die medizinische Versorgungssituation in Kiambogo genauer zu erheben und mögliche, sinnvolle Hilfeleistungen zu überlegen. Dabei wurden wir auch auf die Situation der 9-Jährigen Eunice Wanjiku GITU aufmerksam. Seit ihrer Geburt leidet sie aufgrund einer Rückenmarksschädigung an einer Lähmung. Die Familie mit insgesamt 11 Kindern hat große Schwierigkeiten den Alltag (Essen) finanzieren zu können und so bleibt bisher natürlich kein Geld für den Besuch einer speziellen Schule. Eine kleine Erleichterung wurde aber durch die spontane Hilfe unseres Gastes im run2gether Sports Centre, Katrin Frauenknecht, ermöglicht. Ein alter Rollstuhl konnte repariert und wieder fahrtüchtig gemacht werden und bereitet Eunice seither große Freude!

Im Namen der Familie und Eunice bedanken wir uns ganz herzlich bei Katrin für diese Hilfe!