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Kein guter Abend für unser Team hier in Budweis. Die hohen Temperaturen von 26° beim Start machten sowohl unseren Herren Daniel und Samson als auch Mary furchtbar zu schaffen. Während Samson völlig entkräftet nach 13km das Rennen beendete, quälten sich Daniel und Mary an jeweils enttäuschender 6. Position und mit für sie keinesfalls adäquaten Zeiten von 65.13 bzw. 77.09 ins Ziel.

Das Rennen begann wie erwartet mit einem Höllentempo und nach etwa 5km lief der Favorit Kamworor alleine mit den Pacemakern an der Spitze. Aber auch diese hatten Probleme und so wurde es für den Favoriten ab km 8 ein einsamer Kampf gegen die hohen Temperaturen. Zwar büßte er auf den letzten Kilometern recht viel Zeit ein – lange war er auf Kurs 58min gelegen – dennoch war seine Leistung beeindruckend und die Siegerzeit von 60.09 unter diesen Bedingungen großartig. Das gesamte restliche Elitefeld hatte schwer zu kämpfen und so waren die Zeiten der dahinter Platzierten weit weg von deren persönlichen Rekorden. Gratulation aber an alle, die sich trotzdem ins Ziel kämpften und zu einem spannenden Rennen beitrugen.

Bei den Damen blieb die Spitzengruppe länger geschlossen und erst ab km 14 setzte sich die spätere Siegerin aus Äthiopien entscheidend ab. Mary blieb lange in Kontakt zur Spitze, ehe sie auf den letzten Kilometern der Hitze Tribut zollen mußte, viel Zeit und auch Plätze verlor. Dennoch eine tapfere Leistung.

Ergebnisse

Daniel hatte unmittelbar nach dem Rennen massive Magenprobleme (mußte sich mehrmals Übergeben) und versucht sich derzeit im Hotelzimmer etwas zu erfangen. Vor allem mental angeschlagen auch Samson, der sich viel vorgenommen hatte, mit diesen Bedingungen aber überhaupt nicht zu recht kam.

Nach der ersten Erholung heisst es aber spätestens am morgen neue Energie und Motivation zu tanken, da weitere Bewerbe in den kommenden Wochen auf unsere Athleten warten. Wir werden versuche die Gründe genauer zu analysieren, uns zukünftig gezielter auf solch hohe Temperaturen vorbereiten und dann hoffentlich wieder an die guten Leistungen des heurigen Frühlings anschließen.

Ebenso heiss wird es vermutlich beim Muttersberglauf morgen Sonntag werden. Beim zum WMRA zählenden Bewerb stellen sich Simon und Samuel bei ihrem ersten Berglauf überhaupt starker internationaler Konkurrenz. Die bereits etwas bergerfahrene Veronicah wird ebenso ihr Bestes geben, um sich gegen die Berglaufspezialistenso teuer wie möglich zu verkaufen. Der Start erfolgt um 10Uhr in Bludenz. Alles Gute!

Euer run2gether Team

BudweisNews1

Bei sommerlichen Abendtemperaturen startet um 19Uhr der hochkarätig besetzte Halbmarathon in Budweis. Allen voran Geoffrey Kamworor, der regierende Halbmarathonweltmeister (Sieger in Kopenhagen in Jahresweltbeszteit), der angekündigt hat den Weltrekord von Tadesse heute angreifen zu wollen. Speziell dafür wurden auch 2 Pacemaker engagiert, die eine Zeitvorgabe von unglaublichen 27.45 für die ersten 10km haben. Für ein spannendes Rennen scheint garantiert zu sein, da auch dahinter eine Vielzahl von Klasseleuten auf ihre Chance lauert. Die stärksten darunter Vincent Kipruto (Paris Marathonsieger in 2.05 und Vizeweltmeister), Daniel Chebii (Streckenrekordhalter in 59.49 und natürlich auch unser Daniel Kinyua WANJIRU. Nach der großen Enttäuschung vor 2 Wochen in Karlsbad hat er sich in Kenia gut erholt und fühlt sich fit. Die Anspannung kurz vor so einem Bewerb ist natürlich ihm und unseren beiden weiteren Startern, Samson Mungai KAGIA und Mary Wangari WANJOHI anzumerken. Für alle 3 geht es in erster Linie darum ihre persönlichen Bestzeiten im Visier zu haben und bei optimalem Rennverlauf zu verbessern. Für Samson bedeutet das 62.39, für Mary 72.00 und für Daniel 59.59.

Hier könnt Ihr das Rennen über diverse Medien live mitverfolgen.

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Mit einem Doppelsieg durch Simon Kiruthi MUTHONI und Samuel Njieru KARANI endete vor wenigen Minuten der Mondsee-Halbmarathon; knapp dahinter der starke Ukrainer Barbaryka auf Platz 3. Bei den Damen beeindruckte Veronicah Njeri MAINA mit einem sehr starken Lauf und einem Sieg in persönlicher Bestzeit von inoffiziellen 1.14.12.

Bereits nach wenigen Metern setzte sich bei den Herren das Trio Barbaryka, Muthoni und Karani an die Spitze und bestimmte das Tempo. Bis Kilometer 6 blieb die Spitze geschlossen, ehe Simon das Tempo forcierte. Der Vorsprung blieb danach recht konstant und so lief Simon auf den letzten Kilometern einem ungefährdeten Sieg bei seinem ersten Antreten in Europa entgegen. Seine Zeit inoffizielle Siegerzeit 64.58. Dahinter finishte der noch leicht verkühlte Samuel an ebenfalls zufriedenstellender zweiterPosition. Well done guys! Erstmals in Europa zu starten bedeutet für kenianische Athleten etwas ganz Besonderes und dementsprechend groß ist auch der innere Druck, den sie sich machen. Wir sind stolz auf beide, dass sie sich so ausgezeichnet geschlagen haben und freuen uns auf weitere Wochen und Bewerbe mit ihnen.

Bei den Damen lief Vero ein einsames Rennen an der Spitze, wobei sie immer wieder von im selben Tempo laufenden Männern profitieren konnte. Sie überraschte auf der nicht ganz leichten Strecke mit einer wirklich starken Leistung, die ihr den Sieg in persönlicher Bestzeit ermöglichte! Congratulations Vero!

Ergebnisse Mondsee Halbmarathon

Euer run2gether Team